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Mi, 21.10.14:30-15:15
Politik & Gesellschaft

Yellow Stage

Rote Karte für Hass im Sport

Verantwortung, Grenzen, Konsequenzen

Hass und Hetze im Netz treffen längst nicht mehr nur Medienschaffende oder politische Akteure. Auch Sportvereine, Verbände, Spielerinnen und Spieler sowie Ehrenamtliche sehen sich auf Social Media und in Online-Foren zunehmend Beleidigungen, Bedrohungen und strafbaren Hasskommentaren ausgesetzt. Doch wo endet legitime Kritik – und wo beginnt strafbare Hetze? Welche Verantwortung tragen Vereine, Verbände und Plattformen? Und wie kann die Justiz Betroffene wirksam unterstützen?

Expertinnen und Experten aus Recht, Sport und Wissenschaft diskutieren anhand aktueller Entwicklungen und Fallbeispiele über Grenzen der Meinungsfreiheit und konkrete Strategien im Umgang mit Hass im Sport. Im Fokus stehen dabei auch die Rollen von Vereinen, Plattformen und Strafverfolgung.

Mit dem neuen Pilotprojekt „Justiz und Sport – konsequent gegen Hass“ setzen die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) und das Bayerische Staatsministerium der Justiz (StMJ) gemeinsam ein Zeichen gegen strafbare Hate Speech im Sport. Das Pilotprojekt baut auf den Erfahrungen der Initiative „Justiz und Medien – konsequent gegen Hass“ auf und unterstützt bayerische Sportverbände und -vereine dabei, strafbare Hasskommentare über ein bewährtes und effizientes Meldeverfahren zur rechtlichen Prüfung einzureichen.

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Timetable

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IMPULS
Josef Schmid, Bayerischer Staatsminister der Justiz
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DISKUSSION
Peter Schaefer, TSV München von 1860 Julia Scharf, Bayerischer Rundfunk Josef Schmid, Bayerischer Staatsminister der Justiz Dr. Thorsten Schmiege, Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) Dr. Thaya Vester, Institut für Kriminologie der Universität Tübingen
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MODERATION
Stefanie Reger, Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM)